Ein perfektes Paar
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Ein perfektes Paar

Weinkellerei Frittman


„Es gehört zur Rolle des Weinbauers, dass er aus jeder Weinernte den bestmöglichen Wein herstellt. Dafür braucht es eine geschickte Hand, einen wachen Geist, Präzision, ein bisschen Raffinesse sowie Verständnis für die Farben und Regeln der Natur.”

 

Die Frittman Brüder produzieren jedes Jahr - diesen Gedanken entsprechend - ihre Spitzenweine, in der kleinen Stadt Soltvadkert, im südlichen Teil der Tiefebene, im Kunság-Gebiet. Die ganze Familie ist seit Generationen Teil der Weinkellerei. Schon die Eltern und Großeltern haben sich mit Weinbau und Weinproduktion beschäftigt.

 

Auch die neue Generation hat sich dieser Familientradition nicht abgewandt und selbst die zwei Jüngsten besuchen die Weinbauschule. Mit dem Ausbau des Weingutes verfügt die Familie inzwischen über 45 Hektar Weinbaufläche. Zusätzlich werden für gewisse Weinsorten von anderen Weinbauern ausgewählte Qualitätstrauben zugekauft.

 

Im Jahr 2007 entstand das neue Weinhaus mit einem Verkostungsraum, einem Barrique und Ászok Keller aber auch mit Zimmern für Gäste.
Im selben Jahr erhielt János Frittmann die ehrenhafte Auszeichnung „Bester Weinbauer des Jahres”. Dies brachte den Durchbruch für die ganze Weinbauregion von Kunság. Seither wurde das Sortiment mit neuen Produkten ergänzt, und zwar durch zwei Schaumweine, die den Namen FriSecco haben und außerdem werden auch ein Traubenschnaps sowie ein Obstler hergestellt.

Aus unserem Angebot:

  • Kiskunsági Kékfrankos Rose: einer der besten, unter reduktivem Prozess produzierten, Weine. Jung und spritzig, ein schmackhafter Wein, mit einem Duft, der an Erdbeeren erinnert und einer guten Säure. Wir empfehlen diesen Wein zu kalten und warmen Vorspeisen, bei einer Temperatur von 10-12°C.
  • Soltvadkerti Kadarka: ein außergewöhnlicher Wein mit fruchtigem Duft und Geschmack. Ein sehr angenehmer Wein, der über eine gute Säure und etwas Tannin verfügt. Ein besonderer Wein mit fruchtigem Duft und Geschmack. Dieser Wein beweist, dass aus einer alten ungarischen Sorte außerordentlich gute Weine entstehen. Wir empfehlen diesen besonderen Tropfen zu Gulasch und anderen Paprikagerichten, mit einer Temperatur von 16-18°C.
  • Kunsági Generosa: eine sehr interessante, neue ungarische Sorte, die noch 1951 mit der Sorte Ezerjó und mit dem roten Tramini gekreuzt wurde. Er trägt die Vorteile beider Sorten. Der pikante Duft erinnert sowohl an den Ezerjó als auch an den Gewürztraminer. Ein leichter frischer Wein, den man vor allem zu Vorspeisen und zu Speisen aus hellem Fleisch, leicht eingekühlt empfiehlt.
  • Kunsági Ezerjó: ein echtes Hungaricum, in dessen Duft und Geschmack die Sorte gleichermaßen herauskommt. Frisch, knackig, duftend und leicht. Die Leichtigkeit kommt durch den feinen Kohlensäuregehalt hervor. Diese Eigenschaften hat die Sorte der Herstellungsmethode zu verdanken, deren Ziel es ist, die sich in den Trauben befindenden Aromen in den Wein zu integrieren. Eine richtiges „Erfrischungsgetränk” für junge Leute sowie Damen und alle, die den reichen Duft eines Weines lieben. Eine hervorragende Wahl zu Geflügel und frisch Gebratenem. Der britische Thronnachfolger Prinz Charles nahm, nach dem er diesen Wein gekostet hatte, 15 Kartons gleich mit nach Hause.
  • Kunsági Cserszegi Fűszeres: ein äußerst intensiver, fruchtiger Duft und ein Muskateller-Geschmack mit angenehmer Säuere zeichnen diesen Wein aus. Bei 11°C für Geflügel und Fischgerichte die beste Wahl.
  • Kunsági Kékfrankos Prémium: der bekannteste und verbreiteteste Rotwein im Karpatenbecken. Schöne dunkelrote Farbe, im Geschmack zeigt dieser Wein die Harmonie von roten Beeren, ist jedoch gleichzeitig würzig und reich an Säure aber nicht zu schwer. Ein wahrer Genuss! Bei 16-18°C am besten zu Gulasch, Paprikagerichten und ähnlichen pikanteren Speisen.

Quelle: www.frittman.hu

 

September - Käseecke

 

Bleu d'Auvergne

 

Der Bleu d'Auvergne ist eine relativ neue Käsesorte, die in der Mitte der 1850er Jahre vom französischen Käsehersteller, Antoine Roussel, erstmals ausprobiert wurde.
Sein Geschmack ist etwas intensiver, salziger und pikanter wie zum Beispiel der des Saint Aguré. Seine Konsistenz ist noch entsprechend cremig und zergeht ganz wunderbar im Mund. Er ist aber nicht so butterig wie sein weniger intensiver „Bruder”.

 

Sein Schimmel wird – wie der vom Roquefort –auf Roggenbrot gezüchtet und dann wird mit einer Nadel ein Kanal in das Innere des Käses gemacht, damit von Zeit zu Zeit durch diese Luftkanäle eine entsprechende Luftzufuhr, die für den Vorgang des Schimmelns nötig ist, ermöglicht wird. Dadurch erhält der Bleu d'Auvergne seine wunderschöne Knochenfarbe, mit einem Muster von blauen Adern.

 

Morbier

 

Es gibt nahezu zu jedem Käse eine Geschichte, so auch zu diesem. Der Morbier wird in den französischen Alpen hergestellt. Den Namen hat er von seinem Ursprungsort Morby, wo die Bauern damals aus Zwang begonnen haben, den Käse zu produzieren. In dieser Region war eher die Herstellung von großen, runden Käsesorten üblich, aber im Winter gaben die Kühe nicht genügend Milch und so hätten sich die Bauern eher zum Verkauf der Milch entschlossen, wenn die Bergstraßen nicht monatelang durch den Schnee unbefahrbar gewesen wären. So blieb die ganze Milch übrig und es war für Comté zu wenig, aber zum Trinken zu viel war. Was sollten sie nun machen? Sie überlegten lange, bis einer der Bauern die Idee hatte diese Situation zu nutzen. So erfand er einen neuen Käse: das wurde der Morbier.

 

Sie haben damit auch gleich begonnen aber sind nur bis zur Hälfte des Herstellungsprozesses gekommen weil ihnen die Milch ausgegangen war. Deshalb haben sie den Topfen mit Asche abgedeckt, um ihn zu schützen. Dann kam wieder etwas Topfen zur bestehenden Topfenmasse dazu und so reichte die Menge für einen Käse aus. Alles konnte also den gewohnten Weg der Käseherstellung gehen.

 

Der Morbier ist ein roher, nicht pasteurisierter Käse aus Kuhmilch. Sein Duft ist sanft und angenehm fruchtig. Sein Geschmack ist reich, aber nicht zu stark. Homogene Konsistenz, helle Knochenfarbe, hellbraune Rinde! Sie ist einem Weichkäse ähnlich, nur etwas elastischer und der Streifen in der Mitte stammt tatsächlich von Kohle.

 

Raclette

 

Raclette stammt aus dem Schweizer Kanton Wallis, wo dies schon seit Jahrhunderten eine traditionelle Speise ist. Auch heute kommt es noch oft vor, dass man einen Leib Käse vor dem Kachelofen in einem speziellen Gerät einspannt und - wenn der Käse zu schmelzen beginnt - wird die geschmolzene obere Schicht des Käses mit einem Raclette-Messer in kleinen Portionen abgekratzt und sofort zu gekochten Kartoffeln serviert.

 

Saint Nectaire

 

Dieser Käse wird seit Jahrhunderten in Auvergne in der Region Monts-Dore hergestellt. Er hat einen weißen, gelblichen oder rötlichen Edelschimmel-Mantel. Der Käse ist elastisch, sein Geschmack reich, mit nussigem, leicht würzigem Aroma. Der Duft erinnert ein bisschen an einen Kartoffelkeller. Diesen Käse verzehrt man meist als Nachspeise, aber bei vielen lokalen Spezialitäten dient er als wichtige Zutat. Er ist aber auch zur Würzung von Suppen und Schnellgebratenem bestens geeignet.

 

Brie de Meaux

 

Zurzeit wir dieser Käse in drei Regionen hergestellt: in der durch den Sekt bekannten Champagne, in Lothringen und in Ile-de-France. Er wird aus Kuhmilch hergestellt und die weiße Rinde wird von bräunlichen Netzen und Flecken geziert. Sein Geschmack ist leicht säuerlich und reif. Unter der Rinde ist er auffällig weich und bietet auf frischem Brot ein unvergessliches Erlebnis, das nur mehr mit ein bisschen Rotwein aus Burgund oder aus dem Rhontal abgerundet werden kann. Talleyrand hat ihn 1815 als König der Käsesorten ausgezeichnet.

Cheddar

 

Cheddar-Sorten werden in aller Welt hergestellt aber der originale Cheddar darf nur in einigen dafür zugelassenen Gebieten erzeugt werden. Dazu gehören Somerset, Devon, Dorset und Cornwall.
Der Cheddar blickt auf eine lange Geschichte zurück. Laut einigen Theorien wurde diese Käsesorte schon in altrömischer Zeit auf dem Inselstaat hegestellt. Sicher ist, dass diese Käsesorte bereits im 12. Jahrhundert existierte, weil in den Büchern von Heinrich II. erwähnt wird, dass der Hof Cheddar Käse im Wert von 10.000 Pfund einkaufte. Sein Sohn, Prinz Johann, hat diese Tradition fortgesetzt und bestellte oft diesen halbweichen Käse. In jener Zeit wurde der Käse eher nur auf Bestellung hergestellt, auf den Markt kam er erst später.

 

Laut einer Legende hat dieser Käse seine Entstehung der Vergesslichkeit einer Frau zu verdanken. Die Frau hatte die Kuhmilch in einer Höhle vergessen und bis sie sie wieder gefunden hatte, ist die Milch zu etwas anderem, sehr schmackhaften, geworden. Ein fester Käse, der aber im Mund doch sanft zergeht. Die Farbe des Cheddar reicht vom blassen Gelb bis zum kräftigen Ocker. Manchmal wird die Farbe sogar mit dem Farbstoff einer tropischen Pflanze verstärkt.

 

Reblochon

 

Ein guter Käse riecht stark. Beim Reblochon ist alleine schon der Duft ausreichend, um zu wissen, dass wir es mit einem guten Käse zu tun haben. Ein wahrhaftiger Käse aus echter Milch, und zwar von den berühmten Kühen aus Abondance, Tarentaise und Montbéliarde, aus frischer pasteurisierter Milch. Der Käse stammt also aus den Alpen, und zwar aus der Region Haute-Savoie und wurde dort bereits im 14. Jahrhundert hergestellt.

Sein Geschmack erinnert ein wenig an Mandeln oder Nüsse, auch ein bisschen nach Gärung. Ein gut verträglicher Käse, man greift nicht gleich nach einem süßen Getränk oder nach einem Gals Wein, wobei man auch sagen muss, dass ein guter Tropfen Wein zu diesem Käse sehr bekömmlich ist. Weiche Konsistenz, trocken und die orangefärbige Rinde wird nur durch einen dünnen weißen Schimmelmantel verziert. Das Innere des Käses ist ein blasses Gelb, das durch winzige Löcher ein besonderes Muster erhält.

Quelle:
www.napisajt.blog.hu
www.mindmegette.hu
www.gasztroabc.hu
www.tutitippek.hu