Bad Sárvár ist eine idyllische Kleinstadt am Ufer der Raab in
Westungarn. Einst als römische Siedlung Bassiana gegründet, war es
während der Landnahme der Ungarn eine Sandburg gegen deutsche Angriffe.
Die heutige, sehenswerte Burg im Stadtzentrum blickt auf eine
ereignisreiche Geschichte zurück: bis 1280 im Besitz des Königs, ging
sie danach in den Besitz der Familie Kőszegi über, danach wieder zurück
an König Karl I.
Unter der Führung von Ferenc Nádasdy schlug die
Bevölkerung 1532 die türkische Belagerung zurück. Danach ging Bad
Sárvár in den Besitz der Nádasdys über, die das Kulturleben der Stadt
bereicherten. Im Hof von Tamás Nádasdy waren die Wissenschaftler,
Künstler, Humoristen, Ärzte, Architekten der Epoche willkommene Gäste.
1541 wurde in Bad Sárvár das erste Buch gedruckt, das in Ungarn in
ungarischer Sprache erschien: das Neue Testament. Nach dem Tod von
Ferenc Nádasdy ging Bad Sárvár in den Besitz der Familie Draskovich
über.
Der neue Burgbesitzer Ludwig III. - Prinzregent und König
von Bayern entwickelte das Landgut zu einer Musterwirtschaft. Er
verstarb in Bad Sárvár.
1961 stieß man bei Erdölbohrungen auf
einen Schatz: das Heilwasser. Am 20. August 1968 bekam Bad Sárvár
seinen im Jahre 1871 verlorenen Stadtrang zurück und wurde besonders in
den letzten Jahren zu einem attraktiven Reiseziel im
Gesundheitstourismus.
Heute ist Bad Sárvár eine beliebte,
romantische Kleinstadt ohne Schwerindustrie, mit rund 12.000
Einwohnern, ca. 30 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt.
Es ist eines der „Royal Spas of Europe“. Die Burg und der botanische
Garten sind äußerst sehenswert. Die vom Spirit Hotel in rund 15 Minuten
erreichbare Innenstadt lädt zu ausgedehnten Spaziergängen und
erlebnisreichen Einkaufsbummeln ein. Stammgäste aus aller Herren
Länder haben Bad Sárvár auch aufgrund der herzlichen Gastfreundschaft
seiner Einwohner in ihr Herz geschlossen.